Medizinrecht

Fachanwältin für Medizinrecht Mona Laudam berät und vertritt Sie insbesondere auf folgenden Gebieten:

  • Arzthaftungsrecht
  • Krankenversicherungsrecht (privat und gesetzlich)
  • Recht der Pflegeversicherungen (privat und gesetzlich)
  • Unfallversicherung (privat und gesetzlich)
  • Berufsunfähigkeitsversicherung
  • Gesellschaftsrecht für Heilberufe

Der Teilbereich des Arzthaftungsrechts ist dabei besonders komplex, geht es doch um komplizierte Fragen des Medizinrechts mit oftmals schwieriger Beweislage. Gerade deshalb ist es wichtig, sich in solch einem Fall an einen Spezialisten zu wenden, der sich im Haftungsrecht auskennt.

Hier sind nachfolgende Ersatzpositionen bei Personenschäden zu beachten.

Vermehrte Bedürfnisse
Bei schweren Personenschäden nach Unfällen sind neben Schmerzensgeld, Verdienstausfall und Haushaltsführungsschaden auch die vermehrten Bedürfnisse zu regulieren. Was darunter zu verstehen ist, ergibt sich nicht unmittelbar aus dem Gesetz. Der BGH hat hierzu jedoch im Jahr 1974 ausgeführt, dass vermehrte Bedürfnisse als unfallbedingte Mehraufwendungen zu verstehen sind, die ein Verletzter zu einem gesunden Menschen hat, weil er Nachteile auszugleichen hat, die aufgrund seiner körperlichen Beeinträchtigung entstehen.

Erwerbsschaden
Jeder Geschädigte hat Anspruch auf Ersatz des ihm als Verletzungsfolge entstandenen Erwerbsschadens. Dies ist einerseits der Betrag, der sich während der Dauer der Arbeitsunfähigkeit aus dem Differenzbetrag zwischen Hätte-Verdienst und Ist-Verdienst ergibt. Unter dem Hätte-Verdienst versteht man die Einkünfte, die ein Unfallopfer erzielt hätte, wenn es nicht zum Unfall gekommen wäre. Der Ist-Verdienst setzt sich demgegenüber aus sogenannten Entgeltsersatzleistungen zusammen. Diese sind zunächst Krankengeldzahlungen, Verletztengeld beim Wegeunfall, Arbeitslosengeld, ALG II, Übergangsgeld, Erwerbsminderungsrente, Unfallrente etc.

Haushaltsführungsschaden
Der Haushaltsführungsschaden ist in der Regulierungspraxis die am häufigsten vergessene oder aber unzureichend bezifferte Einzelposition. Gerade bei dieser Schadensposition können für den Mandanten erhebliche Schadensersatzzahlungen erzielt werden.

Schmerzensgeld
Bei der Bemessung des Schmerzensgeldes gibt es keine mathematische Formel, vielmehr ist der Schaden zu schätzen (§ 287 ZPO). Aufgrund umfangreicher Rechtsprechungen bezüglich einzelner Verletzungen ist jedoch oftmals eine Prognose möglich.